Wissensbereich: Zahlen & Aufbereitung

Hier geht es um die gezielte Aufbereitung von BWA, Bilanz und GuV für Rating- und Finanzierungsgespräche. Behandelt werden unter anderem Unternehmerlohn, AfA, Rückstellungen sowie die Abgrenzung zwischen steuerlicher und bewertungsrelevanter Darstellung.

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Unternehmenszahlen richtig aufbereiten – warum Struktur wichtiger ist als das Ergebnis

Unternehmenszahlen richtig aufbereiten – warum Struktur wichtiger ist als das Ergebnis Unternehmenszahlen bilden die Grundlage nahezu jeder Bonitäts- und Ratingbewertung. Dennoch zeigt die Praxis, dass viele Bewertungen nicht an der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit scheitern, sondern an der Art und Weise, wie Zahlen dargestellt und eingeordnet werden. Bilanzen, BWAs und GuVs werden häufig primär aus steuerlicher Sicht erstellt. Für Bewertungszwecke reicht das jedoch nicht aus. Entscheidend ist nicht nur, was in den Zahlen steht, sondern wie diese Zahlen gelesen und interpretiert werden können. Warum Zahlenaufbereitung für Bonität und Rating entscheidend ist Aus Sicht von Banken und Auskunfteien dienen Unternehmenszahlen nicht der rückblickenden…

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Eigenkapital verstehen – Bedeutung, Struktur, Kennzahlen und Wirkung auf Bonität und Rating

Eigenkapital verstehen – Bedeutung, Struktur, Kennzahlen und Wirkung auf Bonität und Rating Eigenkapital ist der Teil des Vermögens eines Unternehmens, der nicht durch Fremdkapital finanziert ist. Es stellt den rechnerischen Anspruch der Eigentümer auf das Reinvermögen dar. In der Bilanz erscheint Eigenkapital auf der Passivseite und bildet zusammen mit dem Fremdkapital die gesamte Finanzierungsbasis des Unternehmens. Eigenkapital = Vermögen – Fremdkapital Das Vermögen umfasst sämtliche Aktiva der Bilanz – also Anlagevermögen und Umlaufvermögen. Fremdkapital umfasst alle Verbindlichkeiten gegenüber Dritten, Rückstellungen und sonstige Verpflichtungen. Die Differenz ergibt das Eigenkapital – oder bei negativem Saldo die bilanztechnische Überschuldung. Eigenkapital unterscheidet sich vom…

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Liquidität verstehen – Bedeutung, Kennzahlen und Wirkung auf Bonität und Rating

Liquidität verstehen – Bedeutung, Kennzahlen und Wirkung auf Bonität und Rating Liquidität gehört zu den zentralen Beurteilungsgrößen in der wirtschaftlichen Analyse eines Unternehmens. Während Gewinn und Eigenkapital häufig im Mittelpunkt stehen, entscheidet in der Praxis oft eine andere Frage über Stabilität und Bonität: Kann das Unternehmen seine fälligen Zahlungsverpflichtungen jederzeit erfüllen? Bonität wird nicht allein an der Ertragskraft gemessen, sondern maßgeblich an der Zahlungsfähigkeit. Ein Unternehmen kann profitabel sein und dennoch in Liquiditätsprobleme geraten. Umgekehrt kann ein Unternehmen mit moderater Gewinnsituation über eine stabile Liquiditätsstruktur verfügen und deshalb als solide eingestuft werden. Für Banken, Auskunfteien, Kreditversicherer und Geschäftspartner ist Liquidität…

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Kapitaldienstfähigkeit verstehen und richtig einordnen

Kapitaldienstfähigkeit verstehen und richtig einordnen Die Kapitaldienstfähigkeit ist eine der zentralen Kennzahlen bei der Beurteilung von Unternehmen durch Banken und Finanzierungspartner. Während Eigenkapital die Substanz eines Unternehmens beschreibt und Liquidität die aktuelle Zahlungsfähigkeit abbildet, beantwortet die Kapitaldienstfähigkeit eine entscheidende Zukunftsfrage: Kann das Unternehmen seine bestehenden und zukünftigen Kredite dauerhaft aus eigener Ertragskraft bedienen? Genau diese Frage steht im Mittelpunkt nahezu jeder Kreditentscheidung und jeder Ratingbeurteilung. Kapitaldienstfähigkeit verbindet Ertragskraft, Cashflow und Verschuldungsstruktur in einer einzigen betriebswirtschaftlichen Betrachtung. Sie bildet damit die Brücke zwischen Bilanz, Gewinn und Finanzierung. Was bedeutet Kapitaldienst? Der Kapitaldienst umfasst alle Zahlungsverpflichtungen aus Finanzverbindlichkeiten innerhalb eines Jahres. Dazu…

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Rückstellungen richtig einordnen – warum sie Bonität und Rating maßgeblich beeinflussen

Rückstellungen richtig einordnen – warum sie Bonität und Rating maßgeblich beeinflussen Rückstellungen gehören zu den sensibelsten Positionen in der Unternehmensbewertung. Sie sind notwendig, oft unvermeidbar und steuerlich korrekt. Gleichzeitig führen sie in der Bonitäts- und Ratingpraxis regelmäßig zu Unsicherheiten, weil ihre wirtschaftliche Aussagekraft ohne zusätzliche Einordnung schwer zu beurteilen ist. Für Bonität und Rating ist daher nicht entscheidend, ob Rückstellungen gebildet wurden, sondern wie nachvollziehbar, konsistent und realistisch sie dargestellt und erläutert werden. Was Rückstellungen aus Bewertungssicht bedeuten Rückstellungen bilden zukünftige Verpflichtungen ab, deren Eintritt oder Höhe noch ungewiss ist. Sie reduzieren das ausgewiesene Ergebnis und beeinflussen Eigenkapital, Ertragskraft und…

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Einmaleffekte richtig einordnen – warum sie Bonität und Rating verzerren können

Einmaleffekte richtig einordnen – warum sie Bonität und Rating verzerren können Einmaleffekte spielen in der Bewertung von Unternehmen eine deutlich größere Rolle, als vielen Unternehmern bewusst ist. In der Praxis führen sie häufig dazu, dass wirtschaftliche Situationen falsch eingeschätzt werden – nicht weil die Zahlen schlecht sind, sondern weil ihre Aussagekraft verzerrt ist. Für Bonitäts- und Ratingbewertungen ist daher nicht entscheidend, ob Einmaleffekte auftreten, sondern wie sie dargestellt, abgegrenzt und erläutert werden. Was unter Einmaleffekten zu verstehen ist Einmaleffekte sind Erträge oder Aufwendungen, die nicht regelmäßig anfallen und nicht Bestandteil der nachhaltigen operativen Geschäftstätigkeit sind. Sie können sowohl positiv als…

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Was unter Unternehmerlohn zu verstehen ist

Was unter Unternehmerlohn zu verstehen ist Der Unternehmerlohn beschreibt die kalkulatorische Vergütung für die Arbeitsleistung des Unternehmers. Er stellt keine tatsächliche Auszahlung dar, sondern dient der realistischen Einordnung des Ergebnisses. Aus Bewertungssicht wird damit beantwortet, welche Ertragskraft das Unternehmen hätte, wenn die Unternehmerleistung marktüblich vergütet würde. Erst auf dieser Basis lässt sich beurteilen, wie belastbar und nachhaltig das Ergebnis tatsächlich ist. Warum der Unternehmerlohn in der Bewertung eine so große Rolle spielt Bonitäts und Ratingbewertungen zielen nicht auf steuerliche Optimierung, sondern auf Risikoeinschätzung und Stabilität. Ein Unternehmen soll zeigen, dass es auch unter realistischen Bedingungen tragfähig ist. Ein fehlender Unternehmerlohn…

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Vergleichbarkeit der Zahlen über mehrere Jahre herstellen – warum sie für Bonität und Rating entscheidend ist

Vergleichbarkeit der Zahlen über mehrere Jahre herstellen – warum sie für Bonität und Rating entscheidend ist Die Vergleichbarkeit von Unternehmenszahlen über mehrere Jahre ist ein zentraler Faktor für Bonitäts- und Ratingbewertungen. In der Praxis scheitert eine realistische Einschätzung jedoch häufig nicht an der wirtschaftlichen Entwicklung selbst, sondern daran, dass Zahlen über die Zeit hinweg unterschiedlich dargestellt oder strukturiert sind. Für Banken, Auskunfteien und Ratingstellen ist nicht das einzelne Jahr entscheidend, sondern die Frage, ob sich Entwicklungen nachvollziehbar erkennen und bewerten lassen. Genau hier spielt die Vergleichbarkeit eine entscheidende Rolle. Warum Vergleichbarkeit für Bewertungen so wichtig ist Bonitäts- und Ratingbewertungen basieren…

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